Es gibt Dinge, die im Leben feststehen: Wasser ist nass, die Erde ist rund – und Tosca, unser Barsoi-Mädchen, beansprucht jeden Pferdeanhänger, den sie betritt, für sich allein.
Stroh statt Sofa
Man hätte meinen können, Tosca sei versehentlich hineingestolpert. Ein kurzer Rundgang, ein prüfender Blick – und schon wieder hinaus. Weit gefehlt. Kaum berührte ihre aristokratische Pfote das frisch ausgelegte Stroh, verwandelte sie den Anhänger in ihr persönliches Wohnzimmer. Pferd? Welches Pferd? Das könne gefälligst draußen warten.
Security inklusive
Wer auch nur die Stirn runzelte und in Richtung der geöffneten Rampe schielte, bekam diesen einen Blick zugeworfen. Diesen barsoitypischen „Ich-bin-hier-die-Prinzessin-und-du-bist-nur-Pöbel“-Blick. Subtile Botschaft: „Du kommst hier nicht rein.“
Toscas Logik
Und ehrlich gesagt – man versteht sie. Ein luftiges Dach, Schatten im Sommer, weiches Stroh unter den Pfoten. Dazu die beruhigende Gewissheit, dass hier so schnell keiner wagt, ihr den Platz streitig zu machen. Das ist Luxus auf vier Rädern. Wer würde da nicht bleiben wollen?
Fazit
Während andere Hunde ihr Revier im Garten abstecken, hat Tosca einfach die nächsthöhere Immobilienklasse erklommen. Kein Zaun, kein Körbchen, nein – ein ganzer Pferdeanhänger.
Vielleicht sollten wir auf dem Nummernschild gleich „TOSCA“ eingravieren lassen. Dann weiß auch jedes Pferd sofort Bescheid: Dieses Gefährt ist bereits vermietet.

